Willkommen auf der Website der Gemeinde Schöftland



Sprungnavigation

Von hier aus k?nnen Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Ortsportrait


Herzlich willkommen in der Gemeinde Schöftland

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Wir begrüssen Sie ganz herzlich. Einen besonderen Gruss richten wir an die Neuzuzüger und hoffen, dass Sie sich in der neuen Umgebung wohl und bald zu Hause fühlen werden.

Mit diesem Internetauftritt versuchen wir einerseits in geraffter Form einige Angaben über unsere Gemeinde zu vermitteln und anderseits möglichst detailliert und anschaulich die gewünschten Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese Homepage soll helfen, mit unserem Dorf, unserer Bevölkerung, unserer Landschaft und unseren Einrichtungen besser vertraut zu werden.

Wir wohnen in einer geografisch und landschaftlich bevorzugten Gegend. Wir laden alle ein, diese Landschaft und ihre Bevölkerung noch besser kennenzulernen.

Die vielen Aufgaben von heute und morgen können nur mit vereinten Kräften unter der Mithilfe der gesamten Bevölkerung gelöst werden. Zu diesem Zusammengehen ermuntern wir die Bevölkerung unserer Gemeinde zum Wohle der gesamten Gemeinschaft.

Freundliche Grüsse
Gemeinderat Schöftland


OrtsplanFotoalbumWebcamFilm OrtsportraitTelefonnummern

Flugaufnahme der Gemeinde Schöftland
Schöftland - Fortschrittliche Zentrumsgemeinde im oberen Suhrental



(Das Ortsportrait steht Ihnen zusätzlich auch als Publikation mit Text und Bildern zur Verfügung.)



OrtsplanFotoalbumWebcamFilm OrtsportraitTelefonnummern



Geografische Lage

Schöftland, eine aargauische Gemeinde, deren Gemeindegebiet 630 ha umfasst, liegt an der Ausmündung des Ruedertales in das Suhrental. Die Zentrumsgemeinde des oberen aargauischen Suhrentales mit hohem Wohn- und Erholungswert umfasst das unterste Stück des Ruedertales und einen Teil des Suhrentales, von einem Talrand zum anderen. Die Dorfsiedlung selber liegt an der Abzweigung ins Ruedertal, etwas erhöht Über der früher sumpfigen Suhreebene. Sie dehnt sich heute Über das ganze Tal aus und erreicht den Westrand des Suhrentals. Das 246 ha grosse Waldgebiet bedeckt nur die Höhen.


Geschichte

Spuren alter Besiedlungen sind in Schöftland selten, doch weiss man, dass zur Römerzeit das Suhrental besiedelt war. Grosse römische Gutshöfe wurden in Oberentfelden und Triengen ausgegraben, eine Ziegelei befand sich in Kölliken, die von den in Vindonissa stationierten Legionen betrieben wurde. Nach dem Rückzug der römischen Soldaten drangen allmählich die Alemannen und Franken in unsere Gegend ein.
Das Dorf Schöftland wurde in der Mitte des 7. Jahrhunderts gegründet. Um das Jahr 650 wurde hier die erste Kirche gebaut. Bei Ausgrabungen im Jahre 1964 wurden drei Stiftergräber mit reichen Beigaben aus jener Zeit gefunden. Mit dem Anwachsen der Bevölkerung musste die Kirche mehrmals erweitert werden. Der schöne Kirchturm und der Chor stammen aus dem Jahre 1515, das Langhaus von 1683. Die Kirchgemeinde hat sie seither durch regelmässige Renovationen in Ehren gehalten.
Das älteste Originalzeugnis mit der Nennung von Schöftland ist eine Pergamenturkunde vom 15. Juli 1220. Sie befindet sich im Staatsarchiv Luzern. Die Schreibweise des Ortes änderte u.a. von Schofftelang, über Schoflach, Schopflanc, Scheftlan und Schöfftland zu Schöftland.
Die erste Hauszählung datiert aus dem Jahre 1556. Man zählte damals 22 Feuerstätten. Im Jahre 1844 hatte es in Schöftland 94 stroh- und 31 ziegelbedeckte Gebäude. Das erste profane Steinhaus, das sog. Salzpeterhaus an der Luzernerstrasse, ist heute noch erhalten und stammt aus dem Jahre 1641.
Im Jahre 1660 liess Wolfgang von Mülinen das Schloss Schöftland erbauen. Es steht mitten im Dorf in einem kleinen Park. Schon 1664 überliess er den Sitz seinem Schwiegersohn Johann Rudolf von May. 1917 konnte das Schloss mit Umschwung, Scheune und drei kleineren Gebäuden von der Einwohnergemeinde erworben werden. Nur mit sehr geringer Stimmenmehrheit wurde der Ankauf beschlossen. Das Gebäude wurde in mehreren Etappen stilgerecht renoviert und dient heute dem Dorf als Gemeindehaus.


Jahrmarkt

Am 30. Januar 1811 erhielt die Gemeinde Schöftland vom Kleinen Rat des Kantons Aargau das Marktrecht. Die traditionellen Waren- und Viehmärkte auf der Dorfstrasse am 1. Mai und am letzten Samstag im Oktober eines jeden Jahres mit jeweils ca. 240 Ständen erfreuen sich noch heute der Beliebtheit über die ganze Region hinaus.


Chronik der Gemeinde Schöftland

Wer mehr über die Entwicklung von Schöftland wissen möchte, lese das reich beschilderte Werk von Christian Holliger "Schöftland, Geschichte und Geschichten". Das Buch ist momentan vergriffen, kann aber in der Gemeinde- und Schulbibliothek Schöftland sowie der Gemeindekanzlei ausgeliehen werden.



Infrastruktur


Verkehrsverbindungen

Die regionale Bedeutung Schöftlands im mittleren Suhrental ist nicht zuletzt auf die verkehrsgünstige Lage zurückzuführen. Im Jahre 1901 nahm die Talbahn von Aarau nach Schöftland (AS) ihren Betrieb auf. Die heutige Wynen- und Suhrentalbahn (WSB bzw. AAR bus+bahn) garantiert eine rasche Verbindung zum Kantonshauptort Aarau. Zur Bedienung der oberhalb von Schöftland gelegenen Talgemeinden stehen ab Bahnhof Schöftland Busbetriebe in Richtung Ruedertal und nach Sursee zur Verfügung. Ferner besteht eine Busverbindung nach Zofingen.
Mit dem Ausbau der Suhrentalstrasse, die gleichzeitig als Umfahrungsstrasse von Schöftland und als Autobahnzubringer dient, wurden die Verkehrsverhältnisse für das Dorf nochmals wesentlich verbessert, obwohl der Ziel- und Quellverkehr nach wie vor sehr hoch ist.
Dank der zentralen Lage und den vorhandenen Verkehrsmitteln sind raschmöglichste Verbindungen zu den Zentren von Basel, Bern, Luzern und Zürich innerhalb von 30 Min. bis max. knapp 1 Std. gewährleistet.


Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft

Aus der kleinen Bauerngemeinde Schöftland entwickelte sich eine Gemeinde mit dem Charakter eines ländlichen Kleinzentrums mit zahlreichem, über Jahrzehnte hinaus gewachsenem, leistungsfähigem Dienstleistungsgewerbe. Alle Güter des täglichen Bedarfs sind in Schöftland erhältlich. Wo früher Landwirtschaft dominierte, stehen heute viele kleinere und mittlere Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe von Bedeutung. Durch die Industrialisierung und die Zunahme der Bevölkerung änderten sich auch in Schöftland die Verhältnisse.
Die Landwirtschaft hat ihre volkswirtschaftlich zwar wichtige Funktion beibehalten, ist jedoch von untergeordneter Bedeutung, was die Anzahl Beschäftigten betrifft. Die gut 1’400 Voll- und Teilzeit-Arbeitsplätze im Dorf werden nur zu einem Teil von den einheimischen Arbeitskräften besetzt. Es ist noch eine stattliche Anzahl Zupendler, namentlich aus den umliegenden Dörfern, zu verzeichnen. Demgegenüber finden viele Einwohner aus der Gemeinde ihre Arbeit in der Agglomeration Aarau und den dank den günstigen Verbindungen relativ nahe gelegenen Zentren.


Schulen

Seit Jahrzehnten gilt die Gemeinde Schöftland als regionale Schulgemeinde. Nebst den Grundschulen werden die Real-, Sekundar- und Bezirksschule mit rund 650 Schülerinnen und Schülern geführt. Die Schulanlagen sind im Dorf konzentriert. Den Schulen steht auch eine grosse Sporthalle zur Verfügung, die ebenfalls den zahlreichen Sportvereinen gute Dienste erweist.


Öffentliche Bauten und Anlagen

Wie bereits erwähnt, befindet sich die Gemeindeverwaltung im Schloss. Die renovierten, altehrwürdigen Räumlichkeiten bieten für das Personal und die Kundschaft eine angenehme, nicht alltägliche Atmosphäre, in denen heute auch verschiedene regionale Aufgaben wahr genommen werden.
1964 erfolgte mitten im Dorf der Spatenstich zum Bau eines Altersheimes, das im Jahre 1966 seinen Betrieb aufnahm. In regionaler Zusammenarbeit wurde dem Heim zu Beginn der achtziger Jahre eine Leichtpflegestation angegliedert.
Im Jahre 1988 sind auf dem selben Areal die ersten 17 Alterswohnungen angebaut worden. Weitere 27 Alterswohnungen wurden in unmittelbarer Nähe im Jahre 1996 erstellt.
Seit Herbst 2005 besteht an der Holzikerstrasse eine geschützte Wohngemeinschaft für demente Personen. Ende 2008 ist das Angebot des Alterszentrums mit einer Tagesstätte für Demenzpatienten erweitert worden. Das Alterszentrum wird seit 2010 als Aktiengesellschaft geführt.
Die Abwasserreinigungsanlage wurde 1968 von Schöftland alleine in Betrieb genommen. Im Gemeindeverband mit den umliegenden Gemeinden Staffelbach, Kirchleerau, Schlossrued, Schmiedrued und Hirschthal zusammen wurde die Anlage Mitte der achtziger und Ende der neunziger Jahre den aktuellen Bedürfnissen entsprechend um- und ausgebaut.
Bereits im Jahre 1938 hat die Gemeinde der Bevölkerung ein Schwimmbad erstellt. Im Rahmen eines grosszügigen Sportanlagekonzeptes mit zwei neuen Fussball-Rasenplätzen und einem Kunstrasenfeld sowie einer Finnenbahn und Familiensportstationen wurde dieses vollumfänglich um- und ausgebaut und im Jahre 1991 in Betrieb genommen. Im Winter 1993/94 wurden ein neues Tummelbecken und ein separates Sprungbecken erstellt. Mit den Ausbaumassnahmen im Jahre 2009 wurde ein 50m-Schwimmerbecken mit einem separaten Nichtschwimmerbecken realisiert und die Badwasserheizung mit Wärmepumpe erneuert. Eine Beachvolleyball- sowie eine PétanqueAnlage runden das Angebot ab.
Das Gemeindebauamt und die Regiowehr Suhrental (Gemeinden Holziken, Schöftland und Staffelbach) sind in den Werkgebäuden, mitten im Dorfzentrum, untergebracht. Die Bauten wurden im Jahre 1984 ihrer Bestimmung übergeben.
Die ebenfalls dem Gemeinderat unterstellte Ortsbürgergemeinde führt im Gebiet Hubel ein eigenes Kies- und Sandwerk. Im Mai 1996 konnte eine neue Materialaufbereitungsanlage dem Betrieb übergeben werden. Der Jahresausstoss beträgt ca. 75'000 m³.


Bevölkerungs- und Wohnraumentwicklung

Die momentane Bevölkerungszahl beträgt rund 3’800. Sie hat sich seit dem Jahre 1920 mehr als verdoppelt. Ebenfalls hat sich in den letzten 20 Jahren die Zahl der Wohneinheiten mehr als verdoppelt. Die Entwicklung der Bevölkerungszahl im Verhältnis zur Anzahl Personen pro Wohneinheit ist dem allgemeinen Trend entsprechend. Heute sind es statistisch eben noch 2,2 Personen, die sich in einem Haushalt befinden. Der Ausländeranteil beträgt ca. 14 %.


Lebendige Dorfgemeinschaft

Die Vereinskultur wird in der Dorfgemeinschaft gross geschrieben. Es gibt über 50 Vereine, die sich aktiv am Dorfleben beteiligen. Ihre Mitglieder rekrutieren sich aus Schöftland und den umliegenden Dörfern. Sie alle tragen auf ihre Art dazu bei, dass das soziale, ideelle, sportliche und musikalische, also das ganze kulturelle Leben, in der Gemeinde einen angeregten Verlauf nimmt. Die Gemeinde ist dabei bestrebt, all diese Institutionen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen.



Das Schloss

Das Schloss ist eines der schönsten und ältesten Gebäude in Schöftland. Gebaut wurde es im Jahre 1660 von Wolfgang von Mülinen und liegt mitten im Dorf in einem kleinen Park. Im Jahr 1664 tauschte der Erbauer die Herrschaft mit seinem Schwiegersohn Rudolf von May gegen das Gut Löwenberg bei Murten. Bis 1840 blieb das Schloss im Besitze der Familie von May. Anschliessend ging das Schloss in Privateigentum über. Im Laufe der Zeit wurde der meiste Grundbesitz nach und nach verkauft. Während vielen Jahren diente das Schloss auch als Zigarrenfabrik. Der Kauf durch die Einwohnergemeinde erfolgte im Jahre 1917 und war damals sehr umstritten. An der Gemeindeversammlung gab es viele hitzige Diskussionen pro und kontra. Mit einer geringen Stimmenmehrheit entschied man sich dann aber doch zum Kauf zu einem Preis von Fr. 80'000.–. In den folgenden Jahren wurden verschiedene Innen- und Aussenrenovationen durchgeführt, so dass sich das Schloss in einem sehr guten Zustand präsentiert. Heute sind wir stolz, dass das Schloss den Mittelpunkt im Dorf bildet und es gelungen ist, das alte Gebäude zusammen mit den beiden Pförtnerhäusern beim Portal und den Ökonomiegebäuden zu erhalten.
In den Jahren 2002 und 2003 wurde das Schloss behindertengerecht erschlossen, mit Sicherheitseinrichtungen (Brand- und Einbruchschutz) ausgestattet und an eine CO2-neutrale Holzschnitzelfeuerung angeschlossen. Gleichzeitig wurden ein unterirdisches Zentralarchiv realisiert, der Von May-Saal im 2. Obergeschoss geschaffen und im Foyer die ursprünglich bemalte Decke wieder freigelegt und unter fachkundiger Mitwirkung der Kantonalen Denkmalpflege restauriert.

Die Schlossnebengebäude

Per Ende 2003 ist die Schloss-Scheune Nord vollständig saniert und zum Regionalen Zivilstandsamt Schöftland (Gemeinden Attelwil, Hirschthal, Holziken, Kirchleerau, Kölliken, Moosleerau, Muhen, Reitnau, Schlossrued, Schmiedrued, Schöftland, Staffelbach, Uerkheim, Wiliberg) ausgebaut worden. Das bisher nahezu ungenutzte Gebäude wurde so zu sagen aus dem „Dornröschenschlaf“ erweckt und präsentiert sich heute als stattliches Bauwerk, in welchem neben dem Regionalen Zivilstandsamt mit einem Trauungslokal auch das Büro des Kommandanten der Zivilschutzorganisation Suhrental untergebracht ist.
Den Frischvermählten und deren Hochzeitsgesellschaften bieten sich im gesamten Areal des Schlosshofes mehrere Varianten zum anschliessenden Verweilen, Spalierstehen oder für Gesellschaftsspiele etc. an. In den Gebäulichkeiten des Schlosses und der Nebengebäude können für die üblichen Hochzeits-Apéros wie auch für andere Anlässe zusätzliche Lokale mit Infrastruktur gemietet werden.
In den Jahren 2007 bis Frühjahr 2009 sind die restlichen Schlossnebengebäude vollständig renoviert und teilweise umgenutzt worden. Die beiden Pförtnerhäuser wie auch die Obergeschosse des neu erstellten kubischen Eckgebäudes nutzen Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Im Erdgeschoss dieses Neubaus befindet sich das Bistro, in der ehemaligen Schloss-Scheune Süd sind das Café, die Bar, ein Säli und der Bürgersaal des Gastronomiebetriebes untergebracht, und im angegliederten Gartenhaus dürfen Gourmets nach Lust und Laune tafeln. Vervollständigt wird das Gastronomieangebot durch das Strassen-Café, die grosszügige Gartenwirtschaft im Schlosspark und den Weinkeller sowie die Dachterrasse.
Mit der Umgestaltung der Aussenanlagen im Winter/Frühjahr 2009 hat sich das Erscheinungsbild des Schlosses und der Schlossnebengebäude massgeblich positiv verändert. Das bisher bescheiden und einfach gehaltene Ambiente der Freiräume und Grünflächen wich einer gediegenen Schlossparkanlage mit ästhetisch und auch akustisch optimal gewählten Bauteilen, welche die mannigfaltigen Nutzflächen bereichern und zum Verweilen als Gast verführen.
Der Abschluss sämtlicher Sanierungsmassnahmen bildet die Renovation der Aussenhülle des Schlossgebäudes.

(Das Ortsportrait steht Ihnen zusätzlich auch als Publikation mit Text und Bildern zur Verfügung.)



OrtsplanFotoalbumWebcamFilm OrtsportraitTelefonnummern