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Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland Schöftland; GV-Beschluss BNO

 

Die Gemeindeversammlung hat am 19. November 2018 beschlossen:

Die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland, bestehend aus dem Bauzonenplan (BZP), dem Kulturlandplan (KLP) und der Bau- und Nutzungsordnung (BNO), mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage:

  • Verzicht auf Umzonung der Parzelle Nr. 452 (Beibehaltung der Kernzone mit Gestaltungsplanpflicht)
  • Verzicht auf Umzonung der Parzelle Nr. 340 (Beibehaltung der Arbeitszone resp. Wohn- und Arbeitszone 2)
  • Anpassung des Perimeters der Auszonungen im Gebiet «Hubel» (Parzellen Nrn. 528, 536, 540, 898, 961 und 1681)
  • Anpassung Gewässerraum bei den Parzellen Nrn. 284, 1094 und 2351
  • Teilweiser Verzicht Unterschutzstellung der Naturobjekte: Hecken Nr. 73 bei der Suhrentalstrasse, Einzelbaum Nr. 102 und des Hochstammobstgartens Nr. 88 auf der Parzelle Nr. 154
  • Erweiterung Siedlungsei auf den Parzellen Nrn. 100 und 1734
  • Ergänzung § 19 Naturschutzzonen (Tabelleneintrag «Bewirtschaftung und Unterhalt, Nutzungseinschränkungen» zur Zonenbezeichnung «Feuchtgebiet»)

Ausgenommen von dem Beschluss ist folgende Teilrückweisung an den Gemeinderat:

Genehmigter Teilrückweisungsantrag: Der Perimeter Hegmatte im Kulturland bzw. der Landwirtschaftszone zwischen der Hauptstrasse - Mattenweg - Suhre - Picardiestrasse sei neu mit einer Schutzzone (Landschaftsschutzzone) zu überlagern.

Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde der Beschluss über die Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland am 4. Januar 2019 rechtsgültig. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt beim Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Beschluss nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG). Vorbehalten bleiben Bestimmungen über die Wiederherstellung bei unverschuldeter Säumnis.

Die Unterlagen können während der Beschwerdefrist in der Gemeindekanzlei 5040 Schöftland eingesehen werden. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst es ist

a) aufzuzeigen, wie der Regierungsrat entscheiden soll, und

b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.

Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der unterzeichneten Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

5040 Schöftland, 7. Januar 2019, Der Gemeinderat


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Dokument Publikation_GV-Beschluss_BNO_gesondert.pdf (pdf, 120.1 kB)


Datum der Neuigkeit 10. Jan. 2019